Leben auf beengtem Raum – COVID 19 bedeutet zusätzliche Belastung für Kinder

Geschlossene Schulen, Horte, Kindergärten und Spielplätze. Was einerseits die Ausbreitung des COVID-19 Erregers eindämmen soll, hat andererseits eine beträchtliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit  und eine Gefährdung des Wohlergehens der österreichischen Kinder zur Folge.

Two women sitting on a couch looking sad
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In seinem Artikel geht Johann Bacher darauf ein, dass in Österreich  215.500 Kinder in beengten Wohnverhältnissen leben. Dabei bezieht sich diese Zahl nur auf die Kinder im Alter von 0-14 Jahren. Addiert man die Kinder im Alter von 15-18 Jahren ergibt sich eine Gesamtzahl von 261.100 Kindern die in beengten Wohnverhältnissen leben. Durch ihre beengten Wohnverhältnisse spüren diese Kinder die Einschränkung der Bewegungsfreiheit umso mehr.

Statistisch gesehen sind Kinder in Städten, mit Migrationshintergrund, deren Eltern eine geringe Bildung besitzen, aber auch jene mit vielen Geschwistern, häufiger davon betroffen auf beengtem Raum zu wohnen.

Der beengte Wohnraum ist als ein Faktor eines größeren Problems zu sehen. Kinder, die davon betroffen sind, erleben meist eine schulische Benachteiligung und sind einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt. Die schulische Benachteiligung ist auf das geringe Einkommen der Familie zurückzuführen und das damit zusammenhängende Fehlen elterlicher Unterstützung bei den schulischen Aufgaben.

Die momentane Krise wirft die Frage auf, was getan werden kann, um eine Verschlechterung der Situation nicht voranzutreiben. Die erhöhte Anzahl an Personen im Wohnraum fördert Konflikte, da weniger Handlungsspielraum vorhanden ist als sonst.

Lesen sie mehr dazu in einem ausführlichen Artikel im A&W Blog.