Jugendnetzwerkpartner im Fokus: FACC sucht Lehrlinge

Aktuell sind insgesamt 43 Lehrlinge bei der Firma FACC in Ausbildung. FACC ist konsequent dabei neue Lehrlinge aufzunehmen.

Eine solide Lehrlingsausbildung, sowie die Entwicklung von Fachkräften spielen eine signifikante Rolle, um den Grundstein für die Erfolge von morgen zu legen

Als führender Aerospace-Konzern wird das Unternehmen in den nächsten Jahren weiter wachsen und so laufend attraktive Joboptionen anbieten können. Das Berufsausbildungsprogramm ist sehr vielfältig und reicht von der Kunststofftechnik über die Konstruktion, Prozesstechnik bis zu Zerspannungstechnik. Weiter Informationen zu den Lehrberufen finden sich auf der FACC Website unter:

www.facc.com/Jobs-Karriere/Lehrlingsausbildung

Ein persönliches Gespräch mit den Ausbildungsleitern ist ebenso möglich:

  • Helmut Winkler (+43/59/616-1612)
  • Otmar Schneebauer (+43/59/616-1213)

Wenn Sie dieses Thema interessiert, könnten Sie auch Interesse an folgenden Artikeln haben:

Corona macht Lehrstellen zur Mangelware – Eine Kurzfassung

„Bar Camp – Methode“ – Resümee der JugendNetzwerkDialoge im Herbst 2020

Interview mit Prof. Dr. Willi Stadelmann – Potenziale junger Menschen entdecken und fördern

Lokale Interessensnetzwerke und Gesellschaftlicher Wandel

In Zeiten multipler Krisen stellt sich mehr denn je die Frage nach den Akteuren für gesellschaftlichen Wandel. Deshalb bin ich im Rahmen meiner Masterarbeit, in Kooperation mit der AK Oberösterreich, folgender Frage auf den Grund gegangen: Was sind die Chancen und Risiken von lokalen Interessensnetzwerken in einer sozial-ökologischen Transformation? Mit je vier Experteninterviews wurden das Jugendnetzwerk Oberösterreich und Fridays for Future Wien als Fallbeispiele herangezogen. Folgende Erkenntnisse wurden dabei erzielt:

Grafik zu Chance und Herausforderungen lokaler Netzwerke
Chancen und Herausforderungen lokaler Netzwerke

Durch ihre Einbettung im regionalen Kontext eignen sich Lokale Interessensnetzwerke besonders gut dazu lokale Themen auf politische Agenden zu bringen und durch symbolische Vorbildwirkung Wandel in anderen Regionen anzuregen. Mit lokalen Events können sie die Perspektive marginalisierter Gruppen emotional transportieren, durch Storytelling Bewusstsein schaffen – in der Bevölkerung und in Institutionen. Trotz augenscheinlicher Unterschiede der beiden Fallbeispiele kristallisierten sich verschiedene Gemeinsamkeiten heraus, wie beispielsweise das Ziel des besseren Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs in ländlichen Regionen. In der netzwerkübergreifenden Zusammenarbeit empfiehlt es sich deshalb auf Schlüsselfelder der sozial-ökologischen Transformation wie jenes der Mobilität zu setzen.

Durch Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung können Lokale Interessensnetzwerke Druck von unten auf die Politik ausüben. Dabei wird eine heterogene Zusammensetzung der Netzwerkpartner, wie beim Jugendnetzwerk Oberösterreich der Fall, von allen Netzwerkpartnern als großer Vorteil erlebt. Heterogenität erhöht die Wahrscheinlichkeit von Fortschritt und Innovation. Gleichzeitig zählt es zu den größten Herausforderungen von lokalen Interessensnetzwerken, sich mit ihren Forderungen auch außerhalb der eigenen Blase Gehör zu verschaffen.

Ein weiteres Risiko stellt die Begrenztheit von finanziellen und zeitlichen Ressourcen dar. Hinzu kommt, dass lokale Interessensnetzwerke durch die Covid-19-Pandemie massiv in ihrer Arbeit eingeschränkt sind. Der Mangel an positiven Zukunftsperspektiven, mit dem lokale Interessensnetzwerke ohnehin oft zu kämpfen haben, verschärft sich hier noch weiter.

Abschließend lässt sich feststellen, dass lokale Interessensnetzwerke einen signifikanten Beitrag leisten zu einer sozial-ökologischen Transformation. Es wird empfohlen auf Heterogenität zu setzen: Innerhalb des Netzwerks aber auch in Form von breiten Koalitionen zwischen lokalen Interessensnetzwerken, da eine sozial-ökologische Transformation auf der Verbindung ökologischer, sozialer und ökonomischer Perspektiven basiert.

Wordbubble: Hebelwirkung, Bewusstseinsbildung, Symbol, lokale Themen, Heterogenität, Finanzen, Mobilität, Information, Covid-19-Pandemie, Zukunftsperspektiven, Vorbildwirkung, regionaler Kontext, Zeit
Wordbubble Zusammenfassung

Johanna Bürger:

Die Autorin führte diese Forschungsarbeit durch als Abschluss ihres Master-Studiums Socio-Ecological Economics and Policy an der Wirtschaftsuniversität Wien.

 

Im Rahmen des AK-Förderprogramm für Abschlussarbeiten wurde von Studentin Johanna Bürger zum Thema „Lokale Interessensnetzwerke“ eine Masterarbeit verfasst. Was können Netzwerke leisten und welche Grenzen stehen Netzwerke gegenüber? Die vollständige Masterarbeit können Sie HIER lesen.

Sie sind Student/-in an einer Universität oder Fachhochschule in Österreich und suchen ein interessantes Thema für Ihre Diplomarbeit, Dissertation oder Masterarbeit? Sie erhoffen sich eine finanzielle Unterstützung? Auch fachliches Know-how wäre für Sie von Vorteil? Die AK Oberösterreich bietet diese Möglichkeiten engagierten Studierenden, die sich zur Bearbeitung eines der ausgeschriebenen Themen verpflichten. Die ausgeschriebenen Themen und  mehr Information über das Förderprogramm finden Sie unter:

AK-Förderprogramm

 

 

Rückschau: AK-Online-Tagung zum Thema „Jugendliche im digitalen Zeitalter“ – Individuelle Förderung bringt Nutzen in der Arbeitswelt

macbook pro displaying group of peopleRund 200 Vertreter/-innen sozialer Organisationen, Institutionen, Schulen und Betriebe setzten sich bei der online abgehaltenen Tagung der Jugendnetzwerke der AK Oberösterreich mit dem Thema „Jugendliche im digitalen Zeitalter“ auseinander. Vor allem Jugendliche, die Schwierigkeiten beim Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben haben, brauchen freien Zugang zu digitalen Medien, aber auch eine Stärkung von Empathie und Sozialkompetenz sowie eine individuelle Förderung ihrer Potenziale – so einige Erkenntnisse aus den Vorträgen der Referenten/-innen Martina Mara (Professorin für Roboterpsychologie an der JKU Linz), Katharina Maierl (Medienpädagogin an der FH Hagenberg) und Gerald Koller (Risikopädagoge).

Die technischen Entwicklungen in der Arbeitswelt fordern bereits jetzt viele Arbeitnehmer/-innen heraus – insbesondere junge Menschen, die auf mehrfache Weise von Ausgrenzung im Bildungswesen und in der Arbeitswelt gefährdet sind. „Eine Grundforderung der AK ist es, dass alle jungen Menschen die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt bekommen – unabhängig von ihrer Herkunft bzw. vom Bildungsgrad und Einkommen der Eltern“, sagt AK-Präsident Johann Kalliauer. Jugendliche müssten sowohl bei der digitalen Grundausbildung als auch in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt werden.

 

Bei der ersten online stattgefundenen Jugendnetzwerktagung der AK Oberösterreich betonte die Professorin für Roboterpsychologie an der JKU Linz, Martina Mara, dass das Thema Digitalisierung weder Hype noch Hysterie sei: „Durch den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen können kritische Meinungen gebildet werden und die Pole von Hype und Hysterie gleichen sich an“, sagte sie. Frau Mara versprach in ihrer Breakout Session einen Link zu ein paar interessanten KI-Spielereien. Diesen finden Sie HIER.

 

 

Katharina Maierl, Medienpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Hagenberg, berichtete aus einer kürzlich durchgeführten Studie mit sozial benachteiligten Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren: „Unsere Interviews haben ganz klar gezeigt, dass soziale Benachteiligung kein Grund für schlechte digitale Kompetenzen darstellen. Vielmehr ist es wichtig Bezugspersonen zu haben, die Talente erkennen und diese auch fördern. Dabei können sowohl die Lehrer/-innen, Eltern als auch die gleichaltrigen Jugendlichen diese Rolle einnehmen. Neben der Förderung bedarf es aber auch einen freien Zugang zu digitalen Medien.“ Junge Menschen bräuchten einen freien Zugang zu digitalen Medien, darüber hinaus aber vor allem Bezugspersonen, die Talente erkennen und diese auch fördern, so Maierl.

 

Ergänzend zur Studie betonte der Risikopädagoge Gerald Koller, dass Empathie vor allen technischen Skills als grundlegendes menschliches Potential stehe: „Dadurch kann die Komplexität in Zeiten des Wandels bewältigt werden. Es geht um das Mitgefühl mit anderen, die eigene Perspektive zu wechseln, aus der Ich-AG sowie aus den „Alltags-Blasen“ auszusteigen und Dinge zu antizipieren, um Verantwortung für uns und andere übernehmen zu können.“

 

Wichtig aus Sicht der AK ist es, dass die vielfältigen Potentiale und unterschiedlichen Begabungen auch in Zukunft Platz in der Arbeitswelt finden. „Der Brückenschlag zwischen dem technischen Fortschritt in Betrieben und Jugendlichen kann nur dann gelingen, wenn junge Menschen genau wissen, was sie gut können, und wenn diese Talente individuell gefördert werden. Dann werden ihre Begabungen auch für die Betriebe von großem Nutzen sein“, so Kalliauer.

 

 

 

 

Rückschau Webinar Reihe „MyFuture – Vom Traum zum Beruf“

Nutzen Sie das Angebot der Nachschau der Webinarreihe „MyFuture – Vom Traum zum Beruf“. Falls Sie nach Durchsicht der einzelnen Videos noch Fragen oder Anregungen haben, kontaktieren Sie uns gerne jederzeit unter: myfuture@akooe.at

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Die wichtigsten Schritte zum Wunsch­beruf/zur Wunsch­schule erfolg­reich meistern

WEBINAR

Inhalt

Dieses Webinar zeigt wie man Struktur und Überblick im Dschungel der Möglichkeiten behält. Lernen Sie die wichtigsten Meilensteine für eine erfolgreiche Berufs- bzw. Bildungswahl kennen.

Referentin

Mag.a Martina Minihuber

AK-Bildungsreferentin mit Schwerpunkt Berufsorientierung, Autorin der BO-Mappe „My Future – Schritt für Schritt zum Wunschberuf“

 

 


Hayal edilen mesleğe ve okula başarı ile ulaşabilmek için atılması gereken önemli adımlar

WEBINAR (in Türkisch)

Inhalt

Bu internet üzerinden yapılan Seminer (Webinar) Avusturya Eğitim Sistemini ve Meslekleri daha iyi anlamanızı sağlayacak. Sizlerle birlikte başarılı Meslek & Eğitim Seçimi yolunda atılması gereken adımları konuşacağız ve bu konu ile ilgili sorularınızı yanıtlayacağız.

Referentin

Seher Sanduvac, MSc

AK-Referentin und Regionalkoordinatorin der Jugendnetzwerke Innviertel

Seher Sanduvac MSc. © Peter Mayr, cityfoto.at

 


Najvažniji koraci do željenog posla ili željene škole za mlade ljude

WEBINAR (in Bosnisch, Kroatisch und Serbisch)

Inhalt

Najvažniji koraci do željenog posla ili željene škole za mlade ljude.
U ovom webinaru razgovarat ćemo o tome kako zadržati strukturu i pregled u moru raznih mogućnosti.
Saznajte kako ćete se uspješno odlučiti za određenu školu ili posao.

Referentin

Sanela Hadaier B.A.,M.A.

AK Referentin und Regionalkoordinatorin der Jugendnetzwerke Wels, Steyr und Kirchdorf

Sanela Hadaier B.A.,M.A. © Peter Mayr, cityfoto.at

 


Berufswahl­entscheidung ohne Druck – Nichts ist so wie es früher war! Worauf es heute wirklich ankommt.

Inhalt

Studien belegen, dass die Familie zentraler Akteur bei der Bildungs- und Berufswahlentscheidung der Jugendlichen ist. Eltern dienen als wichtigste Quelle, um mit dem Jugendlichen gemeinsam über die berufliche Zukunft zu diskutieren. Die junge Generation zeichnet sich durch einen selbstverständlichen Umgang mit neuen Technologien und Flexibilität in Sachen Internet aus. Sie sehen der Digitalisierung im Berufsalltag entspannt und offen entgegen und möchten ihren Arbeitsplatz entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen einrichten. Im Webinar geht es darum, als Eltern ein Verständnis zu entwickeln wonach Jugendliche streben und was die Arbeitswelt von heute für sie bereithält!

Referentin

Margit Pichler, BEd MA

Margit Pichler, BEd MA © -, Foto Steiger
Lehrerin der Sekundarstufe I, als Hochschul­professorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Pädagogischen Hochschule in Niederösterreich zuständig für die Lehrgangs­leitung, Planung und Durchführung der Hochschul­lehrgänge „Bildungs- und Berufs­orientierung“, „Berufsorientierungs­koordination“ sowie „Persönlichkeits­stärkung und soziales Lernen“ und für Forschungs- und Projekt­tätigkeit im Bereich der Berufsbildung mit dem Schwerpunkt­thema „Übergangs­prozesse von der Schule in den Beruf“, Beratung und Entwicklung von berufsorientierungs­relevanten Tools für den Einsatz in Schulen.Sie ist Expertin der nationalen Lifelong Guidance-Strategie des Bildungs­ministeriums, aus dieser Expertise heraus Begleitung, Beratung  und Evaluierung verschiedener Berufsorientierungs­projekte auf nationaler und internationaler Ebene. Bundesweite Lehrtätigkeit an den Pädagogischen Hochschulen.

 


Berufs­orientierung in Umbruchs­zeiten – Wenn die Pubertät die Entscheidungsfindung schwierig macht.

Inhalt

Berufsfindung wäre leicht, wenn sie nicht ausgerechnet zu jener Zeit stattfinden müsste, wo Jugendliche den körperlichen und seelischen Umbruch zum Erwachsenen erleben. Pubertät nennt sich diese Phase und bringt oft Konflikte mit sich zwischen dem, was Schule und Eltern erwarten und dem, was die Jugendlichen stattdessen interessiert. Wie kommt man hier zu Entscheidungen, die längerfristig halten und tatsächlich passen?  Das Webinar zeigt die Entwicklungschancen der Pubertät auf und wie sie für die Entscheidungsfindung zur Berufswahl genützt werden können.

Referenten/-innen

Mag.a Katharina Spitzbart

Mag. Katharina Spitzbart © Andreas Girzikovsky, –

Schulpsychologin, Leiterin der Beratungsstelle Gmunden-Vöcklabruck und stellvertretende Abteilungsleiterin in der Bildungsdirektion OÖ.

Arbeitsschwerpunkte: LehrerInnengesundheit/
Diversität als Chance

 

 

 

 

 

 

HR MMag. Andreas Girzikovsky

HR MMag. Andreas Girzikovsky © -, Andreas Girzikovsky

Schulpsychologe,  Leiter der Abteilung Präs.6 der Bildungsdirektion „Schulpsychologie und Schulärztlicher Dienst“.

Arbeitsschwerpunkte: Schulentwicklung/ „Schlimme und schwierige Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Den Stärken meines Kindes auf der Spur – Wie ich mein Kind unterstütze, dass es täglich ein Stück über sich hinauswächst.

Inhalt

In diesem Webinar erhalten Sie basierend auf den Erkenntnissen der Gehirn- und Lernforschung und der Entwicklungspsychologie, Impulse, wie Sie Ihr Kind liebevoll dabei unterstützen können, dass es seine Potentiale entfalten kann. Wir werden uns damit beschäftigen, wie es gelingen kann, dass Sie als Eltern ihr Kind Schritt für Schritt in die eigene Verantwortung und Selbstständigkeit „entlassen“ können, ohne es dabei zu überfordern. Und ich werde auch kurz darauf eingehen, wie wichtig es ist, dass SIE in dieser herausfordernden Zeit auch gut auf sich selbst, Ihre Bedürfnisse und Grenzen achten, weil Sie damit ein Vorbild für Ihr Kind sind.

Referentin

Ines Berger

Ines Berger © -, privat
  • Eltern- und Familienberaterin (Schwerpunkte Pubertät, Schule, Scheidung / Trennung)
  • Familylab Seminarleiterin (Jesper Juul)
  • Rainbows Gruppenleiterin
  • Lerncoach
  • Teenpower-Trainerin
  • Ehemalige AHS-Lehrerin

Als Mutter zweier erwachsener Kinder, als ehemalige Lehrerin und Eltern- und Familienberaterin habe ich mich in den letzten 20 Jahren intensiv damit beschäftigt, wie Beziehung mit Kindern in der Familie und im Umfeld Schule gelingen und gelebt werden kann. In der langjährigen und freudvollen Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen wurde mir immer öfter bewusst, dass der Schlüssel für ein liebevolles Miteinander in der gegenseitigen Wertschätzung und im Zuhören liegt. Ich brenne dafür, Eltern und Kinder auf ihrem gemeinsamen Weg des Wachsens zu unterstützen und zu begleiten. Denn wenn es Eltern schaffen, ihre liebevollen Gefühle auch in liebevolle Handlungen umzusetzen, dann können sich Kinder zu selbstbewussten, psychisch gesunden Erwachsenen entwickeln.

 

 


Zukunfts­berufe – Future Skills! – Welche Schlüsselkompetenzen braucht mein Kind für eine Arbeitswelt 4.0?

Inhalt

Die Berufs- und Arbeitswelt der Zukunft erfordert völlig unterschiedliche Kompetenzen von den Jugendlichen. Reichte es in der Vergangenheit noch aus in einem Berufsfeld ausreichend Fachwissen mitzubringen, wird einem heute eine Komposition von kognitiven und sozialen Kompetenzen gleichermaßen abverlangt. Manuelle Routinearbeit wird heute in vielen Berufen bereits von Robotern übernommen. Komplexe Problemlösungskompetenzen sind demnach neben dem Expertenwissen in einer Arbeitswelt 4.0 mindestens genauso wichtig geworden. Die Frage nach den so genannten Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts und wie man sich diese am besten aneignet, beschäftigt uns in diesem Webinar.

Referentin

Margit Pichler, BEd MA

 

Margit Pichler, BEd MA © -, Foto Steiger

Lehrerin der Sekundarstufe I, als Hochschulprofessorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Pädagogischen Hochschule in Niederösterreich zuständig für die Lehrgangs­leitung, Planung und Durchführung der Hochschul­lehrgänge „Bildungs- und Berufs­orientierung“, „Berufsorientierungs­koordination“ sowie „Persönlichkeits­stärkung und soziales Lernen“ und für Forschungs- und Projekt­tätigkeit im Bereich der Berufs­bildung mit dem Schwerpunkt­thema „Übergangs­prozesse von der Schule in den Beruf“, Beratung und Entwicklung von berufsorientierungs­relevanten Tools für den Einsatz in Schulen.

Sie ist Expertin der nationalen Lifelong Guidance-Strategie des Bildungsministeriums, aus dieser Expertise heraus Begleitung, Beratung  und Evaluierung verschiedener Berufsorientierungs­projekte auf nationaler und internationaler Ebene.

Bundesweite Lehrtätigkeit an den Pädagogischen Hochschulen.

 

 


Berufs­wahl endlich getroffen – was nun? – Geeigneten Betrieb finden und erfolgreich bewerben.

Inhalt

Ihr Kind ist im letzten Pflichtschuljahr und auf der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle? Sie erfahren bei diesem Webinar, wie Sie Ihr Kind bei der Suche nach einer Lehrstelle und bei der Bewerbung unterstützen können. Wir machen einen Ausflug in das virtuelle BerufsInfoZentrum, in dem Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nach Informationen suchen können.

Sie bekommen nützliche Infos über die Rechte Ihres Kindes beim „Schnuppern“ beziehungsweise beim Pflichtpraktikum und einem Ferialjob. Falls sich Ihr Kind für die Ausbildung in einem Lehrbetrieb entscheidet, bietet das Webinar auch Informationen rund um dieses Thema!

Referentinnen

Mag.a Petra Destinger

Petra Destinger © -, AMS OÖ

AMS OÖ – war als Jugendberaterin tätig und unterstützte Jugendliche bei der Lehrstellensuche. Als Verantwortliche für das BerufsInfoZentrum informiert sie Schüler/-innen über ihre Ausbildungsmöglichkeiten.

 

 

 

 

Mag.a Barbara Bart

Mag. Barbara Bart © Peter Mayr, cityfoto.at

AK-Referentin und Regionalkoordinatorin der Jugendnetzwerke Gmunden und Vöcklabruck

 

 

 

 

 

 

 

 

AK-Online-Tagung „Jugendliche im digitalen Zeitalter: Zwischen Hype und Hysterie“

Digitale Medien beeinflussen Jugendliche bei ihrer Entwicklung. Die derzeitige Corona-Situation zeigt, dass Medienkompetenz immer wichtiger wird. Wie können wir junge Menschen auf ihrem Weg zwischen künstlicher Intelligenz und Robotertechnologie begleiten? Wie gelingt es auch im digitalen Zeitalter das persönliche Miteinander zu wahren? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen der

 

Online-Tagung

Jugendliche im digitalen Zeitalter: Zwischen Hype und Hysterie“

am Donnerstag, 26. November 2020, von 9 bis 12 Uhr

nachgehen.

Wir freuen uns, Ihnen spannende Vorträge von renommierten Referenten/-innen anbieten zu können und laden Sie und insbesondere auch Jugendliche aus Ihrem Arbeitsumfeld herzlich dazu ein. Wir bitten Sie, dass Sie sich bis spätestens 25. November anmelden.

 

Die Referenten:

Univ.-Prof.in Dr.in Martina Mara ist Technikpsychologin und Professorin für Roboterpsychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen psychologische Bedingungen einer verantwortungsvollen Technologieentwicklung. Gemeinsam mit internationalen Partnern/-innen untersucht sie seit vielen Jahren, wie Roboter in Aussehen, Verhalten und Tätigkeitsfeldern menschengerecht gestaltet werden können. Sie hat an der Universität Koblenz-Landau zur Nutzerakzeptanz humanoider Maschinen promoviert und ist Mitglied des Österreichischen Rats für Robotik.

 

 

 

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Christina Ortner ist Professorin für Online Kommunikation am Studiengang Kommunikation, Wissen, Medien (KWM) der Fachhochschule Hagenberg. Der Arbeitsfokus liegt dabei auf der Mediennutzungsforschung mit Schwerpunkt auf digitale Medien und Jugendliche. Sie forscht zu Chancengleichheit in der digitalen Zukunft. Ihr besonderer Blick gilt der Medienkompetenz bei sozial benachteiligten Jugendlichen in Oberösterreich.

 

 

 

 

Gerald Koller erkundet seit 35 Jahren mit Menschen und Organisationen Wege zu Zuversicht und Entwicklungsmut. Viele seiner Bildungsansätze finden Anwendung im gesamten deutschsprachigen Raum – für den der Rausch- und Risikopädagogik wurde er von der weltweit größten Organisation für sozialen Wandel als erster Österreicher zum Ashoka Fellow ernannt. Als Wegbegleiter im Wandel richtet er mit ermutigenden Geschichten den Blick auf persönliche und gesellschaftliche Potenziale.

 

 

Was Sie sonst noch interessieren könnte:

Rückschau: AK-Online-Tagung zum Thema „Jugendliche im digitalen Zeitalter“ – Individuelle Förderung bringt Nutzen in der Arbeitswelt

Umfrage: Schule im Corona-Modus – Wie geht’s Eltern und Kindern?

Das neue Schuljahr hat mit viel Unsicherheit und einigen offenen Fragen begonnen. Wir wollen nun von Ihnen wissen, wie es Ihnen und Ihren Kindern seit dem Schulstart im „Corona-Modus“ ergangen ist, wie die Kinder mit den neuen Regeln umgehen, wie sich Schule, Familie und Beruf vereinbaren lassen und was Sie sich in Zeiten wie diesen speziell von der Schule wünschen.

Bitte nehmen Sie sich auch diesmal wieder ein paar Minuten Zeit und berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen aus den ersten beiden Monaten im neuen Schuljahr. Damit helfen Sie uns, ein gutes Bild über die Situation in den Schulen zu gewinnen. Apropos gewinnen: Mit Ihrer Teilnahme an der Befragung haben Sie die Chance, einen Schulkostenzuschuss in Höhe von 300 Euro zu gewinnen. Hier können Sie bis 11. November an der Online-Umfrage teilnehmen.

„Bar Camp-Methode“ – Resümee der JugendNetzwerkDialoge im Herbst 2020

Knapp 150 Jugend-Netzwerkpartner/-innen aus ganz Oberösterreich haben sich die Zeit genommen, an einem der zehn JugendNetzwerkDialoge im Herbst 2020 teilzunehmen. Die Reihe, welche im September und Oktober durchgeführt wurde, stand ganz im Zeichen des offenen Austausches. Mit dem Ansatz der Bar Camp-Methode wurde die Chance ergriffen, nicht nur Teilnehmer/-in der Veranstaltung, sondern vielmehr Teilgeber/-in zu sein. Durch die Einbringung eigener Themen kam es in ganz Oberösterreich zu einem lebhaften Austausch unterschiedlicher Herausforderungen und Ideen.

Die Bar Camp Methode schön illustriert auf einen Blick

Die aktuelle Dialogreihe war geprägt von einem offenen Austausch und einer bunten Ansammlung an Themen. Der Bogen spannte sich dabei von der abnehmenden Motivation der Jugendlichen über die  AusBildung bis 18, Zukunftsberufe und Hilfsarbeit, Erreichbarkeit und Neuigkeiten des AMS, Auswirkungen der Corona-Krise auf Jugendliche bis hin zu Jugend und Gemeinwesen. Dabei stand die Frage „Wo sind die Jugendlichen (für den Arbeitsmarkt)“ im Mittelpunkt der Gespräche. Aufgrund der aktuellen Situation wurden in allen Bezirken die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Jugendlichen thematisiert.

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Jugendlichen

Bei etlichen Dialogen waren die aktuellen Herausforderungen aufgrund der Corona-Krise das zentrale Thema. Die Berichte der Netzwerkpartner/-innen waren von Geschichten geprägt, die sowohl von den psychischen Belastungen aber auch den sozialen Auswirkungen der Krise auf die Jugendlichen erzählen. Der Wegfall von vorhandenen Strukturen hat es den Jugendlichen im Zusammenspiel mit den psychischen Belastungen der letzten Monate erschwert wieder am System teilzunehmen. Einige Netzwerkpartner/-innen berichteten davon, dass soziale Phobien sichtbar wurden und sich bereits vorhandene Problemlagen verstärkten. Erste Lösungsvorschläge für die Probleme wurden während der einzelnen Dialoge besprochen. Eine mobile, niederschwellige psychosoziale Anlaufstelle und weitere gezielte Aufklärung im Bereich Gewaltprävention sollen den jungen Menschen einen ersten Schritt aus der Krise bieten.

Erreichbarkeit und Neuigkeiten des AMS

Das Thema der Erreichbarkeit des AMS war bei einigen Dialogen ein zentrales Gesprächsthema. Die vielen Anträge auf Kurzarbeit, haben dazu geführt, dass das AMS mit den Kapazitäten an die Grenzen stößt. Es wurde vor allem vermehrt auf E-Mail Korrespondenz und auch telefonischen Kontakt gesetzt, da aufgrund der geringen Größe der AMS-Büros nicht genügend Sicherheitsabstand gewahrt werden konnte. Mitarbeiter/-innen des AMS sind derzeit auch in den Betrieben unterwegs und erklären AMS-Fördermöglichkeiten. Besonders das Baugewerbe und die Gastronomie sind stark betroffene Branchen in dieser Zeit. In den Gesprächen wurde auch das Thema Lehrabbrüche bei Jugendlichen besprochen. Um der vermehrten Anzahl der Abbrüche entgegen zu wirken, soll es eine bessere Aufklärung über Berufe, die den Jugendlichen unbekannt sind, geben.

Netzwerkpartner aus Braunau berichten von ihren Erfahrungen

Wo sind die Jugendlichen?

Die Gespräche der Netzwerkpartner/-innen zeigten, dass viele junge Menschen mit den Hürden des AMS nicht zurechtkommen. Einerseits ist das eAMS für viele nicht klar verständlich aber auch die eingeschränkten Öffnungszeiten des AMS erschweren die momentane Situation. Die Jugendlichen resignieren deswegen und finden sich mit dem Leben in den eigenen vier Wänden ab. Der soziale Rückzug hat jedoch einen negativen Effekt, denn durch den Wegfall der physischen Treffen mit den AMS Beratern kommt es zu einem entscheidenden Informationsverlust. Darüber hinaus erschwert die mangelnde digitale Kompetenz bei den Jugendlichen die Bewerbung am Arbeitsmarkt. In den Diskussionen kam auch die AusBildung bis 18 zur Sprache. Für einige greift diese zu kurz und viele wünschen sich eine Erweiterung für ältere Jugendliche, die nach dem 18. Lebensjahr gesetzlich nicht mehr für arbeitsmarktpolitische Angebote erreichbar sind.

Unsere Jugend-Netzwerkpartner/-innen schätzen den persönlichen Austausch, gerade in einer Zeit, in denen ihr Arbeitsalltag alles andere als alltäglich ist. Die Dialogreihe hat gezeigt, dass nicht nur die aktuelle Situation, sondern auch bereits schon bekannte multiple Problemfelder bei den jungen Menschen vorhanden sind. Aufgrund der momentanen Lage dürfen diese nicht in Vergessenheit geraten.

JugendNetzwerkDialoge – Die Termine für den Herbst

Die JugendNetzwerkDialoge im Herbst 2020 stehen ganz im Zeichen der Teilnehmer Kollaboration. Da es dieses Mal kein festgelegtes Thema gibt, wird stattdessen die Barcamp-Methode angewendet.

Als Barcamp versteht sich eine Methode der Veranstaltungsgestaltung. Bei herkömmlichen Tagungen und Konferenzen gibt es ein festgelegtes Thema; bei einer Barcamp Veranstaltung ist das nicht der Fall. Der Inhalt und auch der Ablauf werden direkt am Tag der Veranstaltung festgelegt. Das ist auch der Grund, warum Barcamps  Mitmach-Konferenzen oder Ad-hoc-Konferenzen genannt werden, denn die Barcamp-Methode dient vor allem dem Austausch und der Diskussion. Da die Teilnehmer grundlegend in die Veranstaltung involviert sind und sich in das Geschehen mit einbringen, werden sie auch Teilgeber genannt.

Wie schon erwähnt sind Barcamps locker organisierte Veranstaltungen, bei denen es kein vorab festgelegtes Programm gibt. Die Teilnehmer finden sich stattdessen in mehreren Kleingruppen zusammen. Dort werden die Themen besprochen, die sie beschäftigen. Nach dem Ende eines Barcamps gibt es häufig eine Feedbackrunde oder eine Zusammenfassung des Tages.

Falls Sie daran interessiert sind können sie sich hier für eine Veranstaltung, auch schon mit einem für Sie wichtigen Thema, anmelden: jugendnetzwerke@akooe.at

Alle Veranstaltungen werden unter strengen Corona-Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Hier finden sie alle regionalen Termine und Veranstaltungsorte der JugendNetzwerkDialoge:

Region Veranstaltungsort Termin
Ried AK Ried Goethestraße 29, 4910 Ried 16. September 2020, 13:00-15:30 Uhr
Schärding AK Schärding Schulstraße 4, 4780 Schärding 17. September 2020, 13:00-15:30 Uhr
Wels AK Wels Roseggerstraße 8, 4600 Wels 21. September 2020, 13:00-15:30 Uhr
Braunau AK Braunau Salzburger Straße 29, 5280 Braunau 01. Oktober 2020, 13:00-15:30 Uhr
Linz AK Linz Volksgartenstraße 40, 4020 Linz 05. Oktober 2020, 13:00-15:30 Uhr
Vöcklabruck AK Vöcklabruck Ferdinand-Öttl-Straße 19, 4840 Vöcklabruck

A B G E S A G T

07. Oktober 2020, 09:00-11:30 Uhr
Gmunden AK Gmunden
Herakhstraße 15b, 4810 Gmunden
08.Oktober 2020,
9:00 – 11:30 Uhr
Rohrbach|Urfahr-Umgebung AK Rohrbach
Ehrenreiterweg 17, 4150 Rohrbach
12. Oktober 2020,
13:00 – 15:30 Uhr
Linz-Land AK Linz-Land
Kremstalstraße 6, 4050 Traun
13. Oktober 2020,
13:00-15:30 Uhr
Eferding|Grieskirchen AK Grieskirchen
Manglburg 22, 4710 Grieskirchen O N L I N E
14. Oktober 2020,
13:00 – 15:30 Uhr
Perg|Freistadt AK Perg
Hinterbachweg 3, 4320 Perg
22. Oktober 2020,
13:00-15:30 Uhr
Steyr|Kirchdorf AK Kirchdorf
Sengsschmiedstraße 6, 4560 Kirchdorf a. d. Krems

 

A B G E S A G T

28. Oktober 2020,
13:00 – 15:30 Uhr

 

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Resümee Jugendnetzwerkdialoge zur Mobilitätsarmut Jugendlicher in ganz Oberösterreich im Herbst 2019

Veranstaltungsrückschau Ich seh‘, ich seh‘, was du nicht siehst. Potenziale und Begabungen junger Menschen entdecken und fördern!

Corona macht Lehrstellen zur Mangelware – Eine Kurzfassung

Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich lag in den letzten Jahren unter dem EU-Schnitt. Die Zahlen dafür sind mitunter im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass viele Jugendlichen eine Lehre absolvierten. Die Corona Krise hat jedoch auch hier markante Spuren hinterlassen.

Durch den Lockdown mussten viele Betriebe ihre Arbeit einstellen. Bereits ab März konnten aber auch Lehrlinge in die Kurzarbeit geschickt werden. Diese Maßnahme verhinderte allerdings nicht dass im Mai 2020 annähernd 4000 Lehrlinge mehr auf der Suche nach einer Lehrstelle waren als noch ein Jahr zuvor. Im Juni entspannte sich die Situation zwar ein wenig, jedoch nicht so stark wie es gern gewünscht. Aktuell sind in etwa 2000 Lehrlinge mehr auf der Suche nach einer Stelle, als dies im Juni 2019 der Fall war.

Coronabedingte Lehrstellensuche betrifft besonders Tourismus, Metall- und Elektroberufe sowie Büroberufe 

Photo by Daniel Wiadro on Unsplash

Der am stärksten betroffene Sektor ist der Fremdenverkehr. Im Juni befanden sich circa 22,5 % mehr Lehrlinge auf der Suche nach einer freien Stelle, als noch ein Jahr zuvor. Der Lockdown, verordnete Schließungen, sowie generelle Nachfrageausfälle in den Monaten März, April und Mai hat in vielen Tourismusbetrieben zur Auflösung von Lehrstellen geführt.

Ähnlich drastisch wie im Fremdenverkehr verhalten sich die Lehrlingszahlen in den Metall-/ Elektroberufen (Rückgang offener Stellen: -10,9%; Anstieg an Suchenden: +36,7 %) und bei Büroberufen (Rückgang offener Stellen: -20,9%; Anstieg an Suchenden: +48,6%) . Die anherrschende Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung, der Geschäftsrückgang der letzten Monate und die Tatsache dass Homeoffice bei Lehrlingen weniger sinnvoll  ist bei Kurzarbeit gelten als Erklärungen für die vorliegenden Zahlen. Es darf dabei nicht vergessen werden, dass die Statistik noch schlimmer ausgefallen wäre wenn Lehrlinge vom Kurzarbeitsmodell ausgeschlossen worden wären.

Konkrete Maßnahmen statt kurzfristiger Rettungen

Durch die Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig aktive Arbeitsmarktpolitik ist.  Doch eine kurzfristige Rettung der bestehenden Lehrlingsplätze stellt dem eigentlichen Problem nichts gegenüber. Das blinde Vertrauen in die Wirtschaft oder großzügige Einmalzuschüsse schaffen keine neuen und notwendigen Lehrstellen. Wichtig ist dass man den Start ins Erwerbsleben erleichtert und verbessert, da bestehende Studien belegen, dass Unterbrechungen im Erwerbsleben lange Nachwirkungen haben können. Die Auswirkungen reichen von Depressionen bis zu einem Abfall des Lebenseinkommens. Daher müssen Unternehmen gerade jetzt animiert werden nicht auf Lehrlinge zu verzichten. Eine Verstärkung der Investierung in die Ausbildung von Lehrlingen steuert nicht nur gegen die momentane Krise, sondern auch gegen den generellen Fachkräftemangel.

Den ganzen Artikel zu diesem Thema von Thomas Moldaschl finden sie HIER.

Wenn sie diese Zusammenfassung interessiert hat könnten ihnen auch folgende Artikel gefallen:

 

Jugendnetzwerkpartner im Fokus: Die VFQ GmbH stellt sich vor

Logo der VFQ GmbH

Die VFQ GmbH bietet im Auftrag des Landes OÖ und des AMS in ihrem Angebot „Orientierung und Lehre“ jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 23 Jahren den Einstieg in einen von vier Lehrberufen an:

  • Tischlerei
  • Tischlereitechnik-Planung
  • Informationstechnologie-Systemtechnik
  • Applikationsentwicklung

Die Teilnehmerinnen starten mit einer Orientierungsphase, während der sie ihre Fähigkeiten und Interessen reflektieren und konkrete Ziele definieren. Bei Eignung und Motivation treten die Teilnehmerinnen in die Ausbildung ein. Dabei erarbeiten sie Fähigkeiten und Fachkompetenzen, die sie in Praktika erproben und durch den Besuch der Berufsschule erweitern. Ziel ist es, im ersten Ausbildungsjahr einen Arbeitsplatz zu finden. Dieser soll so gewählt werden, dass die jungen Frauen ihre Lehre beenden und eine entsprechende Tätigkeit als Fachkraft aufnehmen.

Weitere Eindrücke gibt es auf:

Youtube

Facebook

Instagram