Ausbildungsplätze zu vergeben – VFQ GmbH

„Darf ich Ihnen mein Zeugnis zeigen?“ Voller stolz kommen die Lehrlinge und wollen ihr Zeugnis aus der Berufsschule zeigen. „Mit ausgezeichnetem Erfolg!“ Am liebsten würden sie es der ganzen Welt zeigen, denn die Erfahrungen mit Schule und Prüfungen waren bis Ausbildungsstart nicht nur positiv.

Die Lehrlinge sind seit einem Jahr in der Ausbildung bei der VFQ GmbH. Nach einer viermonatigen Orientierungsphase (= OLga, es stehen 18 Plätze zur Verfügung) wurden die jungen Frauen in das erste Ausbildungsjahr zur Tischlerin, Informationstechnologin-Systemtechnik oder Finanz- und Rechnungswesenassistentin übernommen.

Hier vertiefen sie die bisher erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im entsprechenden Berufsbild, angereichert um berufsbildübergreifende Workshops. Weitere Erfahrungen erwerben die Auszubildenden durch Absolvierung von Praktika in Unternehmen am ersten Arbeitsmarkt.

Die Praxis zeigt, dass Auszubildende in Anschluss an das Praktikum häufig in ein Lehrverhältnis übernommen werden. Dafür zuträglich ist natürlich, wenn ein Zeugnis der Berufsschule vorliegt. Erst recht, wenn darin steht: „Mit Auszeichnung bestanden“!

Jeden Mittwoch ist Schnuppertag für junge Frauen in den Werkstätten der VFQ in der Fröbelstraße 16, 4020 Linz! Kurze Anmeldung genügt (ausbildung@VFQ.at oder Tel: 0732 658 759) – die VFQ freut sich!

 

Resümee – JugendNetzwerkDialoge Frühjahr 2019

Resümee – JugendNetzwerkDialoge Frühjahr 2019

Resilienzförderung in der Jugendarbeit

Im Rahmen der Jugendnetzwerke der Arbeiterkammer OÖ treffen sich regelmäßig soziale Organisationen, Institutionen, Betriebe und Schulen in allen oberösterreichischen Regionen, um ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen bessere Chancen für den Einstieg in die Berufsausbildung zu ermöglichen.

10 Vernetzungstreffen haben im Frühjahr in allen Regionen Oberösterreichs stattgefunden und wurden sehr gut besucht. Über 350 Netzwerkpartner/-innen widmeten sich dem Thema der „Resilienzförderung in der Jugendarbeit“. Die zentrale Fragestellung der JugendNetzwerkDialoge war, welche Aktivitäten Schulen, Betriebe sowie arbeitsmarktpolitische Unterstützungsangebote setzen können, um Jugendliche zu stärken und ihre Resilienz zu erhöhen. Um das Thema Resilienz auch aus der praktischen Perspektive zu beleuchten, gab es Erfahrungsberichte von unseren Netzwerkpartnern/-innen, die konkrete Beispiele aus dem Schul- und Betriebsaltag präsentierten. Der theoretische Input zum Thema Resilienz kam aus der Schulpsychologie der Bildungsdirektion OÖ.

Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber belastenden Lebensbedingungen und Entwicklungsrisiken. Aus der wissenschaftlichen Perspektive gesehen gibt es fördernde Faktoren sowie Risikofaktoren. Positive Beziehungen, Erfolgserlebnisse und ein gesundes Stärkenbewusstsein sorgen dafür, Herausforderungen erfolgreicher zu meistern. Risikofaktoren wie Armut, Ausgrenzung oder Entmutigung können die Entwicklungsphase der Kinder erheblich beeinträchtigen.

Resilienz kann man erwerben und stets weiterentwickeln. Sie ist kein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, sondern eine dynamische Anpassungsfähigkeit, die in lebensgeschichtlichen Lernprozessen erworben wird. Deshalb ist es wichtig, dass sich Schulen sowie Unternehmen dessen bewusst sind, dass sie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, um jungen Menschen auf die Beine zu helfen und sie zu stärken.

Schul- und Betriebsvertreter/-innen betonen, wie wichtig ein intensiver Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen ist, um sie möglichst individuell begleiten zu können. Für Schulvertreter/-innen liegt der Fokus auf Gesprächs- und Beziehungskultur. Sie legen besonders viel Wert, dass die Kinder und Jugendlichen die Komfortzone verlassen und die Wachstumszone stärken, indem sie Verantwortung übernehmen.

In Betrieben wird Gemeinschaft und Zusammenhalt großgeschrieben. Es werden zahlreiche Aktivitäten und Exkursionen angeboten, um unter anderem Teamgeist und Selbstvertrauen der Jugendlichen zu stärken. Außerdem ist es ihnen wichtig, die Stärken der Jugendlichen sichtbar zu machen, ihre Erfolge aufzuzeigen, Lob und Anerkennung auszusprechen.

Forderungen der Arbeiterkammer Oberösterreich

  • Angebote müssen niederschwelliger gestaltet und durch breit gefächerte, zielgruppenorientierte Information bekannter gemacht werden
  • Bewusstsein der Lehrkräfte und Lehrlingsausbildner zum Thema Resilienz durch Qualifizierungsmaßnahmen stärken
  • Sensibilisierung der Lehrkräfte und Lehrlingsausbildner für interkulturelle und kulturspezifische Bedarfe
  • Für Schulen mit besonderem Bedarf müssen die Ressourcen gezielt erhöht werden (Chancen-Index für das österreichische Schulsystem)
  • Kurze Betreuungsangebote sind oft nicht zielführend. Daher müssen längere Begleitung und Betreuung der Jugendlichen ermöglicht werden
  • Engere Vernetzung der Schulen und Betriebe mit sozialen Institutionen
  • Neue innovative Ansätze für mehr Elternarbeit in Schulen, Betrieben und sozialen Einrichtungen

Presseniederschläge:

Gmunden:

Traunsee_News

Salz  TV

Bezirksrundschau Salzkammergut

Innviertel:

Braunau Warte

Mein Bezirk Ried i. I.

Mein Bezirk Schärding

Mühlviertel:

TIPS_Perg

Wels:

TIPS_Wels

Eferding/Grieskirchen:

OÖ Nachrichten

Steyr/Kirchdorf:

E-Steyr

Tips Kirchdorf

Regionalinfo24

 

 

 

 

 

ICH SEH‘, ICH SEH‘, WAS DU NICHT SIEHST – Jugendnetzwerktagung Herbst 2019

Die AK Oberösterreich lädt Sie und insbesondere auch Jugendliche aus Ihrem Arbeitsumfeld herzlich zur Tagung mit dem Thema Potenzialentfaltung ein:

 

ICH SEH‘, ICH SEH‘, WAS DU NICHT SIEHST …

Potenziale junger Menschen entdecken und fördern!

am Donnerstag, 7. November 2019, von 12 bis 17 Uhr

in der Arbeiterkammer Oberösterreich, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz

 

Gemeinsam mit Ihnen und Herrn Prof. Dr. Willi Stadelmann, Bildungsforscher aus der Schweiz widmen wir uns dem Thema Potenzialentfaltung. Wie können Potenziale junger Menschen entdeckt und gefördert werden?

Durch die Konferenz führt der ehemalige Fußballspieler, Vortragender, Buchautor und Coach Peter Hackmair.

Bitte merken Sie sich den Termin schon jetzt vor. Eine Einladung mit dem detaillierten Programm senden wir Ihnen in den kommenden Wochen zu. Gerne können Sie sich jetzt schon anmelden unter +43 (0)50/6906-2449 oder jugendnetzwerke@akooe.at!

Symposium: „Lasset uns streiten“ am 5. September 2019 in Linz

 

Mit der Konfliktkultur im Zeitalter digitaler Schlachtfelder beschäftigen sich die Teilnehmer/-innen beim Symposium Politische Bildung am 5. September 2019. Das Thema wird beim Ars Electronica Festival unter anderem mit Niki Glattauer, Sigrid Maurer und Klaus Schwertner sowie in zahlreichen Workshops beleuchtet. Festivalpass auch für 6. September 2019 inkludiert.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://ph-ooe.at/politischebildung_2019

 

 

 

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Ab dem Schuljahr 2019/2020 bieten die Schulen für Sozialbetreuungsberufe in Gallneukirchen und Wels einen Vorbereitungslehrgang an. Die Anmeldung dazu ist ab sofort möglich.

Zielgruppe:

  • Jugendliche ab 15 Jahre, die im Kalenderjahr der Aufnahme das 16. Lebensjahr vollenden
  • Personen, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse die Aufnahmebedingungen für die Schule für Sozialbetreuungsberufe nicht erfüllen
  • Personen, die aus anderen Gründen die Aufnahmebedingungen für die Schule für Sozialbetreuungsberufe nicht erfüllen

Der positive Abschluss des Lehrganges berechtigt zum Eintritt in die Ausbildung an der Schule für Sozialbetreuungsberufe. Der Vorbereitungslehrgang wird vom Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich durch eine Stiftungsförderung finanziert (= in den Bildungsplan der Implacementstiftungen aufgenommen). Auskünfte dazu erteilt die zuständige AMS-Bezirksstelle.

Ausbildungsdauer:

2 Semester
Beginn: 9. September 2019
Ende: 9. Juli 2020

Aufbau:

  • 11 Wochen Blockunterricht
  • ab 25.11.2019
    Praktikum im Ausmaß von 120 Stunden
  • ab 09.01.2020
    • Lehrgang Gallneukirchen: Montag bis Mittwoch Praktikum (360 Stunden), Donnerstag und Freitag Unterricht
    • Lehrgang Wels: Montag bis Dienstag Unterricht (jeweils 8 .00- 13.10 Uhr), Mittwoch bis Freitag Praktikum im Ausmaß von 360 Stunden

Unterrichtsinhalte:

  • Ethik, Deutsch, Englisch, Geschichte und Politische Bildung, Biologie und Umweltkunde, Kommunikation, Kreativer Ausdruck, Grundlagen der Sozialbetreuung, Persönlichkeitsbildung, Musik

Für mehr Information :

https://ausbildung.diakoniewerk.at/ausbildungsprogramme/vorbereitungslehrgang-der-schulen-fuer-sozialbetreuungsberufe

Boys‘ Day am 14. November 2019

Aktionstag für junge Männer:

Ausgehend von einem stereotypen Verständnis der Geschlechterrollen haben viele Burschen und männliche Jugendliche wenig Zugang zu den Berufsfeldern Pflege und Erziehung.

Die Angebote am Boys‘ Day:

Allen Jugendlichen, die sich für Pflege oder Erziehungsberufe interessieren, wird etwas geboten: Face to face-Gespräche mit Menschen, die in solchen Berufen arbeiten, und zwar direkt am Einsatzort.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie auf der Homepage: www.boysday.at

 

Jopsy – Die App zur Berufsorientierung der Arbeiterkammer

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat eine App Namens „Jopsy“ entwickelt, in der sich Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren mit ihren beruflichen Interessen auseinandersetzen können. Es handelt sich dabei um einen einfa chen, bildbasierten Berufsorientierungstest, der auf einer wissenschaftlichen Basis entwickelt worden ist.

Im Anhang finden Sie detailliertere Informationen zu „Jopsy“.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die App mit ihren Jugendlichen ausprobieren, die Informationen dazu weitergeben und vor allem auch über Ihr Feedback zur App. Unter folgenden Links können Sie die App downloaden:

 

 

Bei Fragen und für Anregungen steht Ihnen das Team Jugendnetzwerke sehr gerne zur Verfügung unter jugendnetzwerke@akooe.at oder 050/6906 2449.

Detaillierte Informationen zu Jopsy finden Sie hier.

AK Veranstaltung „DAS BESTE IST FÜR ALLE MÖGLICH – Ein Chancen-Index für das österreichische Schulsystem“ – 4. Juni 2019

Quelle: unsplash

Die bildungspolitischen Vorhaben der österreichischen Bundesregierung gehen verstärkt in Richtung Auslese und Ausgrenzung: Die Wiedereinführung des Sitzenbleibens in der Volksschule und der Leistungsgruppen in der Neuen Mittelschule oder das separate Führen von Deutschklassen zeigen genau in diese Richtung.

Aus unserer Sicht ist das der falsche Weg. Was wir brauchen, sind praxisnahe Ansätze für mehr Chancengerechtigkeit. Einen Beitrag dazu kann der von der AK entwickelte Chancen-Index leisten.

Wie dieser Chancen-Index funktioniert und was er leisten kann, wollen wir am Dienstag, 4. Juni 2019, im Rahmen der Veranstaltung „Das Beste ist für alle möglich – Ein Chancen-Index für das österreichische Schulsystem“ mit Ihnen und weiteren Experten/-innen diskutieren.

Hier geht’s zur Einladung…

Anmeldung unter bildungspolitik@akooe.at oder +43 (0)50 6906 2656.

 

AK-Förderprogramm für Studierende: Thema „Lokale Interessensnetzwerke“

Im Rahmen des Förderprogramms der Arbeiterkammer Oberösterreich für Studierende wurde nun zum Thema „Lokale Interessensnetzwerke“ eine Arbeit ausgeschrieben. Diplom- sowie Masterarbeiten werden darin mit maximal € 1.100,- Förderung unterstützt.
Die Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link. Sehr gerne kann die Information an Interessierte weitergeleitet werden.

Für nähere Auskünfte steht Ihnen Sanela Hadaier unter hadaier.s@akooe.at oder 050/6906 2451 sehr gerne zur Verfügung.