Bitte unterstützen: Petition „Dabei Austria“ – fordert Jugendticket für alle Jugendlichen in der Ausbildungspflicht bis 18

Bitte unterstützen Sie die Petition „Dabei Austria“ – welche das Jugendticket für alle Jugendlichen in der Ausbildungspflicht bis 18 fordert. Die Petition richtet sich an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und kann unter folgendem Link unterzeichnet werden:

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/jugendticket-fuer-alle-jugendlichen-im-rahmen-der-ausbildungspflicht-bis-18

Auch die Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich fordert vom Verkehrsreferenten des Landes Oberösterreich, vom/von der Bundesminister/Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie sowie von dem im Landtag und im Parlament vertretenen Parteien:

„Der Zugang zur Lehrlingsfreifahrt und zum Jugendticket-Netz muss für alle in Ausbildung befindlichen Jugendlichen im Rahmen der betrieblichen Lehrausbildung, der ‚Ausbildungspflicht bis 18‘ und der ‚Ausbildungsgarantie bis 24‘ ermöglicht und finanziert werden. (…) Nur so kann man möglichst vielen Jugendlichen die Vorteile des öffentlichen Verkehrs nahebringen, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und eine Berufsausbildung für möglichst alle gewährleisten.“
(Resolution im Rahmen der Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich vom 12. November 2019)

Quelle: unsplash

 

Veranstaltungsrückschau Ich seh‘, ich seh‘, was du nicht siehst. Potenziale und Begabungen junger Menschen entdecken und fördern!

Rund 240 Menschen aus ganz Oberösterreich folgten am 7. November 2019 der Einladung der Jugendnetzwerke der Arbeiterkammer Oberösterreich, um sich gemeinsam darüber Gedanken zu machen, wie man Potenziale und Begabungen junger Menschen entdecken und fördern kann. Unter dem Veranstaltungstitel „Ich seh´, ich seh´ was du nicht siehst…“ ging es gezielt um die Frage, wie insbesondere Jugendliche aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien gefördert werden können.

Der Grad der Bildung wird in Österreich innerhalb einer Familie nach wie vor weitergegeben. Meist erreichen Jugendliche und junge Erwachsene keinen höheren Bildungsabschluss als ihre Eltern. Genau so steht es um die Möglichkeiten der Potenzialentfaltung und wenn es darum geht, Begabungen zu entdecken. Hierzulande ist Potenzialförderung Privatsache, obwohl es eigentlich die Aufgabe der Gesellschaft wäre, allen Jugendlichen dieselben Chancen und Möglichkeiten einzuräumen.

Die eigenen Fähigkeiten zu kennen ist ausschlaggebend für den Bildungs- und Berufsweg junger Menschen. Nur wenn sie genau wissen, was sie gut können, werden Jugendliche ihre Begabungen im Berufsleben nutzen können.

Die Jugendnetzwerke durften bei der Tagung zwei Kapazunder begrüßen, wenn es um Lernen und Potenzialentfaltung geht: Der Schweizer Pädagoge und Naturwissenschaftler Prof. Dr. Willi Stadelmann und Ali Mahlodji, Buchautor, Gründer der Berufsorientierungsplattform whatchado sowie EU-Jugendbotschafter teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Anwesenden. Ihre Referate können unter https://www.jugendnetzwerk-ooe.at/downloads/#videos nachgesehen werden.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Tanzeinlage von jungen Menschen, die vom Verein Miteinander GmbH kamen, sowie der Peacepainting-Ausstellung. Dabei wurden Bilder ausgestellt, die Jugendliche zum Thema Demokratie und Frieden malten.

Das Fazit der Veranstaltung lautet folgendermaßen: De facto gibt es keine Gene, die Begabungen und Talente vorschreiben. Werden Talente entdeckt, können sie sich nur entwickeln, wenn jene gezielt gefördert werden, ansonsten gehen sie verloren. Lernen funktioniert nur durch soziale Interaktion mit anderen. Viele Eltern schreiben der Digitalisierung zu viel Bedeutung bei indem sie glauben, dass Kinder an Tablets oder durch Computerspiele etwas lernen können. Spielen, Sprechen, Singen und sich mit Kindern in der Natur aufhalten sind die besten Methoden, um Kinder zu fördern. Es geht darum, möglichst alle Sinne in ihrer Wahrnehmung zu erziehen.

Liegen Potentiale brach, bedeutet das auch hohe Kosten für die gesamte Gesellschaft und den Staat. Jugendliche, die im Berufsleben nicht integriert sind können auch nicht am kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Leben teilhaben. Viele Berufsorientierungsangebote sind dabei nicht neutral und lenken Jugendliche bewusst in Richtung Lehre oder weiterführende Schule.

Die Jugendnetzwerke der Arbeiterkammer OÖ wollen der Ausgrenzung von Jugendlichen entgegenwirken und vernetzen im gesamten Bundesland um die 1200 Menschen, die am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt arbeiten mit dem Ziel, die Chancen junger Menschen auf den Berufsausbildungseinstieg zu erhöhen.

Presseniederschlag:

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Lehrerfortbildung: Demokratietaxi Demokratie (er)leben

Mitbestimmung, Selbstverwaltung als demokratische Grundbausteine an einem Nachmittag live erleben? Eine Lehrerfortbildung als Fahrt mit dem Demokratietaxi macht’s möglich. Sie führt zu Stationen gelebter Demokratie. Am 14. Jänner 2020, ab 12 Uhr in Linz. Weiter Informationen finden Sie hier:

Lehrerfortbildung: Demokratie (er)leben

 

 

AK Report berichtet über die Lehrausbildung bei Trumpf

In Oberösterreich ist der Fachkräftemangel in aller Munde. Die Bewerbungen, die in das Ausschreibungsprofil des jeweiligen Unternehmen passen sollen bleiben aus, oder die Personalisten/-innen kommen nur mit Müh und Not sowie umfassenden Marketingaktionen zu ihren Mitarbeitern/-innen und Lehrlingen. Die Jungen wollen nicht so ganz ins Schema passen und generell werden sie von Jahr zu Jahr schwächer, so der Tenor.
Gleichzeitig sind Unternehmen oft verunsichert, wenn sie mit Jugendlichen konfrontiert sind, die etwas mehr Zeit und Begleitung brauchen, damit sie sich gut als Fachkraft entwickeln können. Nicht so der Maschinenbaukapazunder aus Pasching, die Firma Trumpf Maschinen Austria GmbH + Co. KG. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit Offenheit und Engagement allen Jugendlichen eine Chance auf eine Berufsausbildung geben kann.
Gerald Ranzinger ist Ausbildungsleiter bei Trumpf, gemeinsam mit der Caritas Oberösterreich kooperiert er im „Projekt Industrie“ mit Wolfgang Hel, der vor Ort für die Lehrlinge da ist. Junge Menschen werden in diesem Projekt dabei begleitet, in einer Teilqualifizierung den Beruf der/s Metalltechniker/-in zu erlernen. Entwickeln sich die jungen Menschen gut, können sie natürlich jederzeit den normalen Lehrabschluss machen.

Im aktuellen AK-Report wurde aus diesem Grund die Lehrausbildung der Firma Trumpf vor den Vorhang geholt.
Artikel über Trumpf, Seite 2
Gesamter AK-Report

Bildung für Jugendliche und Erwachsene: AK Oberösterreich erweitert ihr Service- und Beratungsangebot

Bildungsberatung, Bildungsbonus, Ermäßigungen auf Kurse, Veranstaltungen, Workshops und vieles mehr – die Arbeiterkammer Oberösterreich war in Sachen Aus- und Weiterbildung schon bisher eine starke Partnerin für ihre Mitglieder. Im Rahmen des AK-Zukunftsprogramms, dem sich alle Arbeiterkammern bundesweit verschrieben haben, werden diese Aktivitäten nun noch verstärkt. Im Herbst startet eine Reihe neuer und erweiterter Bildungsangebote für Arbeitnehmer/-innen, Lehrlinge, Schüler/-innen und Maturanten/-innen in Oberösterreich.

„Wir wollen unsere Mitglieder und ihre Kinder auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bildungs- und Berufslaufbahn tatkräftig unterstützen. Im Rahmen unseres Zukunftsprogramms investieren wir daher verstärkt in moderne, attraktive und altersgerechte Methoden“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Ein großer Schwerpunkt des AK-Bildungsangebots ist und bleibt die Berufsorientierung, denn die Frage „14, was nun?“ ist eine der entscheidendsten und auch schwierigsten im Leben. Die Berufswelt wird immer komplexer, ebenso die Palette an Ausbildungen. Welcher Beruf passt zu mir? Welche Ausbildungswege sind die geeignetsten auf dem Weg dorthin? Hier wird die AK verstärkt Hilfe anbieten.

Neben bereits etablierten Aktivitäten zur Berufsorientierung (z.B. Berufsorientierungsmappe „My Future“ für den Schulunterricht, Online-Berufsinteressentest, Lehrberufs-ABC) wurde eine neue App zur Berufsorientierung entwickelt. Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren. „Jopsy“ hilft spielerisch und unterhaltsam, die beruflichen Interessen der Jugendlichen herauszufinden und zeigt auch gleich die weiteren Schritte auf dem Weg zum Wunschberuf an. Neu im AK-Programm ist auch das Projekt „Discover Europe“. Es soll Lehrlingen ermöglichen, Exkursionen im In- und Ausland zu unternehmen. Mehr als 700 Jugendliche hat die AK in der Pilotphase bereits unterstützt: Jeder Lehrling bekam 25 Prozent der Exkursionskosten ersetzt. Dieses Angebot wird nun fix etabliert.

Auch für Jugendliche kurz vor der Matura gibt es Neues: Neben Infoveranstaltungen zu „Matura – was nun?“ und „Vorwissenschaftliche Arbeit & Diplomarbeit – wie geh ich‘s an?“ hält die AK zu diesen Themen auch Workshops für Schulklassen ab. Die AK-Onlinebibliothek bietet nun auch kostenlos Literatur zum Schreiben von Vorwissenschaftlichen Arbeiten und Diplomarbeiten an.

AK-Präsident Kalliauer: „Unser Bildungssystem schafft es immer noch nicht, die unterschiedlichen Effekte der sozialen Herkunft auszugleichen. Umso wichtiger ist es, Angebote zu schaffen, die Jugendlichen helfen, sehr früh schon die richtigen Wege einzuschlagen. Es braucht aber auch neue Angebote für Erwachsene, die sich weiterbilden wollen, denn durch die Digitalisierung ändern sich Berufsanforderungen quer durch alle Branchen massiv.“ Die Arbeiterkammer hilft, mit den neuen Entwicklungen Schritt zu halten: Die AK-Bildungsexperten/-innen beraten online, am Telefon und persönlich zu Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. Und die AK unterstützt finanziell – u.a. mit dem AK-Bildungsbonus oder dem Reifeprüfungsbonus. Dazu gibt es kostenlose Coachings zur Neuorientierung sowie, exklusiv für AK-Mitglieder, die AK-Potenzialanalyse – ein psychologisches Testverfahren samt Auswertungsgespräch. Die erfolgreiche Bildungsmesse für Erwachsene „WEITER mit BILDUNG“ tourt weiter durch die Bezirke und findet diesen Herbst in der AK Wels und in der AK Schärding statt.

Im Internet verstärkt die AK Oberösterreich ihr Service: Eine ganze Palette an nützlichen Angeboten zu Aus- und Weiterbildung stehen auch online zur Verfügung: Neben der neuen App „Jopsy“ sind das noch der Berufsinteressentest, der Stipendien- und Schulbeihilfenrechner, das Lehrberufs-ABC, die AK-Onlinebibliothek und viele mehr.

Informationen zu allen Angeboten der AK Oberösterreich in Sachen Aus- und Weiterbildung finden Sie auf ooe.arbeiterkammer.at/bildung . Infos und Auskünfte gibt es am AK-Bildungstelefon unter +43 (0)50/6906-1601 und per Mail an bildungsinfo@akooe.at .

Detailliertere Informationen zu den Inhalten dieser Aussendung finden Sie hier.

Presseniederschläge:
NVB
Kronen Zeitung
OÖN
Österreich

Die türkis-blaue Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche war widersprüchlich und ineffizient

 

Türkis-Blau hat sich für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit nicht interessiert. Dabei wollte die Regierung „den Mangel an Fachkräften“ beheben. Ausreichend Fachkräfte kann es aber nur geben, wenn sie auch ausgebildet werden. Statt eine Qualifizierungsoffensive zu starten und jugendliche Arbeitnehmer*innen auf den digitalen Strukturwandel vorzubereiten, hat die alte Regierung den Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Leben schwergemacht. Umdenken ist angesagt.

Den gesamten Beitrag in „Arbeit & Wirtschaft“ finden Sie hier: A & W Blog

 

Ausbildungsplätze zu vergeben – VFQ GmbH

„Darf ich Ihnen mein Zeugnis zeigen?“ Voller stolz kommen die Lehrlinge und wollen ihr Zeugnis aus der Berufsschule zeigen. „Mit ausgezeichnetem Erfolg!“ Am liebsten würden sie es der ganzen Welt zeigen, denn die Erfahrungen mit Schule und Prüfungen waren bis Ausbildungsstart nicht nur positiv.

Die Lehrlinge sind seit einem Jahr in der Ausbildung bei der VFQ GmbH. Nach einer viermonatigen Orientierungsphase (= OLga, es stehen 18 Plätze zur Verfügung) wurden die jungen Frauen in das erste Ausbildungsjahr zur Tischlerin, Informationstechnologin-Systemtechnik oder Finanz- und Rechnungswesenassistentin übernommen.

Hier vertiefen sie die bisher erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im entsprechenden Berufsbild, angereichert um berufsbildübergreifende Workshops. Weitere Erfahrungen erwerben die Auszubildenden durch Absolvierung von Praktika in Unternehmen am ersten Arbeitsmarkt.

Die Praxis zeigt, dass Auszubildende in Anschluss an das Praktikum häufig in ein Lehrverhältnis übernommen werden. Dafür zuträglich ist natürlich, wenn ein Zeugnis der Berufsschule vorliegt. Erst recht, wenn darin steht: „Mit Auszeichnung bestanden“!

Jeden Mittwoch ist Schnuppertag für junge Frauen in den Werkstätten der VFQ in der Fröbelstraße 16, 4020 Linz! Kurze Anmeldung genügt (ausbildung@VFQ.at oder Tel: 0732 658 759) – die VFQ freut sich!

 

Resümee – JugendNetzwerkDialoge Frühjahr 2019

Resümee – JugendNetzwerkDialoge Frühjahr 2019

Resilienzförderung in der Jugendarbeit

Im Rahmen der Jugendnetzwerke der Arbeiterkammer OÖ treffen sich regelmäßig soziale Organisationen, Institutionen, Betriebe und Schulen in allen oberösterreichischen Regionen, um ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen bessere Chancen für den Einstieg in die Berufsausbildung zu ermöglichen.

10 Vernetzungstreffen haben im Frühjahr in allen Regionen Oberösterreichs stattgefunden und wurden sehr gut besucht. Über 350 Netzwerkpartner/-innen widmeten sich dem Thema der „Resilienzförderung in der Jugendarbeit“. Die zentrale Fragestellung der JugendNetzwerkDialoge war, welche Aktivitäten Schulen, Betriebe sowie arbeitsmarktpolitische Unterstützungsangebote setzen können, um Jugendliche zu stärken und ihre Resilienz zu erhöhen. Um das Thema Resilienz auch aus der praktischen Perspektive zu beleuchten, gab es Erfahrungsberichte von unseren Netzwerkpartnern/-innen, die konkrete Beispiele aus dem Schul- und Betriebsaltag präsentierten. Der theoretische Input zum Thema Resilienz kam aus der Schulpsychologie der Bildungsdirektion OÖ.

Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber belastenden Lebensbedingungen und Entwicklungsrisiken. Aus der wissenschaftlichen Perspektive gesehen gibt es fördernde Faktoren sowie Risikofaktoren. Positive Beziehungen, Erfolgserlebnisse und ein gesundes Stärkenbewusstsein sorgen dafür, Herausforderungen erfolgreicher zu meistern. Risikofaktoren wie Armut, Ausgrenzung oder Entmutigung können die Entwicklungsphase der Kinder erheblich beeinträchtigen.

Resilienz kann man erwerben und stets weiterentwickeln. Sie ist kein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, sondern eine dynamische Anpassungsfähigkeit, die in lebensgeschichtlichen Lernprozessen erworben wird. Deshalb ist es wichtig, dass sich Schulen sowie Unternehmen dessen bewusst sind, dass sie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, um jungen Menschen auf die Beine zu helfen und sie zu stärken.

Schul- und Betriebsvertreter/-innen betonen, wie wichtig ein intensiver Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen ist, um sie möglichst individuell begleiten zu können. Für Schulvertreter/-innen liegt der Fokus auf Gesprächs- und Beziehungskultur. Sie legen besonders viel Wert, dass die Kinder und Jugendlichen die Komfortzone verlassen und die Wachstumszone stärken, indem sie Verantwortung übernehmen.

In Betrieben wird Gemeinschaft und Zusammenhalt großgeschrieben. Es werden zahlreiche Aktivitäten und Exkursionen angeboten, um unter anderem Teamgeist und Selbstvertrauen der Jugendlichen zu stärken. Außerdem ist es ihnen wichtig, die Stärken der Jugendlichen sichtbar zu machen, ihre Erfolge aufzuzeigen, Lob und Anerkennung auszusprechen.

Forderungen der Arbeiterkammer Oberösterreich

  • Angebote müssen niederschwelliger gestaltet und durch breit gefächerte, zielgruppenorientierte Information bekannter gemacht werden
  • Bewusstsein der Lehrkräfte und Lehrlingsausbildner zum Thema Resilienz durch Qualifizierungsmaßnahmen stärken
  • Sensibilisierung der Lehrkräfte und Lehrlingsausbildner für interkulturelle und kulturspezifische Bedarfe
  • Für Schulen mit besonderem Bedarf müssen die Ressourcen gezielt erhöht werden (Chancen-Index für das österreichische Schulsystem)
  • Kurze Betreuungsangebote sind oft nicht zielführend. Daher müssen längere Begleitung und Betreuung der Jugendlichen ermöglicht werden
  • Engere Vernetzung der Schulen und Betriebe mit sozialen Institutionen
  • Neue innovative Ansätze für mehr Elternarbeit in Schulen, Betrieben und sozialen Einrichtungen

Presseniederschläge:

Gmunden:

Traunsee_News

Salz  TV

Bezirksrundschau Salzkammergut

Innviertel:

Braunau Warte

Mein Bezirk Ried i. I.

Mein Bezirk Schärding

Mühlviertel:

TIPS_Perg

Wels:

TIPS_Wels

Eferding/Grieskirchen:

OÖ Nachrichten

Steyr/Kirchdorf:

E-Steyr

Tips Kirchdorf

Regionalinfo24

 

 

 

 

 

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Ab dem Schuljahr 2019/2020 bieten die Schulen für Sozialbetreuungsberufe in Gallneukirchen und Wels einen Vorbereitungslehrgang an. Die Anmeldung dazu ist ab sofort möglich.

Zielgruppe:

  • Jugendliche ab 15 Jahre, die im Kalenderjahr der Aufnahme das 16. Lebensjahr vollenden
  • Personen, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse die Aufnahmebedingungen für die Schule für Sozialbetreuungsberufe nicht erfüllen
  • Personen, die aus anderen Gründen die Aufnahmebedingungen für die Schule für Sozialbetreuungsberufe nicht erfüllen

Der positive Abschluss des Lehrganges berechtigt zum Eintritt in die Ausbildung an der Schule für Sozialbetreuungsberufe. Der Vorbereitungslehrgang wird vom Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich durch eine Stiftungsförderung finanziert (= in den Bildungsplan der Implacementstiftungen aufgenommen). Auskünfte dazu erteilt die zuständige AMS-Bezirksstelle.

Ausbildungsdauer:

2 Semester
Beginn: 9. September 2019
Ende: 9. Juli 2020

Aufbau:

  • 11 Wochen Blockunterricht
  • ab 25.11.2019
    Praktikum im Ausmaß von 120 Stunden
  • ab 09.01.2020
    • Lehrgang Gallneukirchen: Montag bis Mittwoch Praktikum (360 Stunden), Donnerstag und Freitag Unterricht
    • Lehrgang Wels: Montag bis Dienstag Unterricht (jeweils 8 .00- 13.10 Uhr), Mittwoch bis Freitag Praktikum im Ausmaß von 360 Stunden

Unterrichtsinhalte:

  • Ethik, Deutsch, Englisch, Geschichte und Politische Bildung, Biologie und Umweltkunde, Kommunikation, Kreativer Ausdruck, Grundlagen der Sozialbetreuung, Persönlichkeitsbildung, Musik

Für mehr Information :

https://ausbildung.diakoniewerk.at/ausbildungsprogramme/vorbereitungslehrgang-der-schulen-fuer-sozialbetreuungsberufe