Kurzarbeit wegen Corona

A woman sits alone in front of her computer
Photo by Patrick Amoy on Unsplash

Kurzarbeit sorgt gerade vielerorts für Gesprächsstoff. Man versteht unter Kurzarbeit die Regelung, mit der eine vorübergehende Verringerung der Arbeitszeit in einem Unternehmen einhergeht, die einen erheblichen Arbeitsausfall kompensieren soll.

Das Thema Kurzarbeit beschäftigt momentan einen sehr hohen Anteil der österreichischen Bevölkerung. Es herrscht viel Unsicherheit bei den Betroffenen. Dabei stellen sich viele Gruppen unterschiedlichste Fragen. Sowohl Betriebsräte, ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen haben Fragen, die für alle Parteien schnell beantwortet werden sollen.

In den unten angeführten Links finden Sie wichtige Informationen, Erklärungen und Kontaktinformationen, die Sie bei der Beantwortung Ihrer Fragen unterstützen sollen. Es wird auch aufgezeigt wie kostengünstig Kurzarbeit für Betriebe und ArbeitnehmerInnen gestaltet werden kann.

 

Wichtige Links:

Allgemeine Informationen zum Thema Kurzarbeit

Spezielle Informationen für Betriebsräte

So günstig kann Kurzarbeit gestaltet werden

Job & Coronavirus: Die AK und der ÖGB beantworten die häufigsten Fragen

Man sitting in front of his laptop, searching the internet
Photo by Glenn Carstens-Peters on Unsplash

Wie melde ich mich krank, wenn ich nicht in die Arztpraxis darf? Bin ich trotz der Einschränkungen verpflichtet meine Arbeit anzutreten? Muss ich im Zuge der Kurzarbeit meinen Urlaub aufbrauchen? Dies sind nur ein paar wenige Fragen, die sich viele Menschen gerade jetzt während der COVID-19 Krise stellen.

Inmitten dieser Krise arbeiten die Arbeiterkammern und der ÖGB unermüdlich daran möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten und ihren Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Im nachfolgenden Link finden sie die Antworten auf die häufigsten Fragen, die momentan auftreten. Des Weiteren finden sie auch Informationen für die Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail, um etwaige noch ungeklärte Fragen zu beantworten.

Antworten auf die häufigsten Fragen

Tipps für einen harmonische Heimunterricht

Mädchen mit Tablet
Photo by Hal Gatewood on Unsplash

Durch die momentane Lage hat sich das Leben vieler und besonders auch das der Schüler sehr geändert. Präsenzlernen in den Schulen ist aufgrund von COVID-19 momentan nicht möglich.

Damit die Herausforderung des Heimunterrichts aber trotzdem ohne Probleme gemeistert wird, finden sie im folgenden Artikel hilfreiche Tipps, um den Unterrichtsalltag zu meistern.

Marina Laux geht dabei auf einzelne Punkte ein, wie man den Alltag mit dem Kind gestalten sollte. Diese Strukturen sollen dabei helfen damit es einerseits nicht zur ständigen Schule ausartet und andererseits auch nicht als extra Ferien von den Kindern angesehen wird.

Studie verzeichnet positiven Trend bei Alkohol- und Zigarettenkonsum von Jugendlichen

schwacher fokus auf eine einzelne weiße zigarette
Photo by Antonino Visalli on Unsplash

Die ESPAD („European School Survey Project on Alcohol and Drugs“) führte 2019 zum insgesamt viertel Mal in Österreich eine Studie zum Thema Konsum von legalen und illegalen psychoaktiven Substanzen durch. Dafür wurden über 10. 000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren aus allen Schultypen mittels Onlineerhebung befragt.

Die Erhebung hat ergeben dass, sowohl der Alkohol- und Zigarettenkonsum bei den Jugendlichen rückläufig ist, jedoch kein identischer Trend bei Cannabis zu verzeichnen ist. Nur ein sehr geringer Prozentsatz der Befragten gab an, bereits Erfahrungen mit anderen illegalen Substanzen gemacht zu haben. Die Studie befragte die Jugendlichen ebenso nach deren Erfahrungen mit Glücksspiel. Die Ergebnisse zeigen, dass dabei die oberen Plätze von Lotteriespielen sowie Karten- und Würfelspiele belegt sind.

Eine detailliertere Zusammenfassung der Ergebnisse finden sie HIER

 

Veranstaltungshinweis: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen? Fakten und Alternativen zur Sortierschule“

Wir möchten Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen:

Österreichs Schule sortiert früh und nachhaltig. Dabei bleiben viele Jugendliche sprichwörtlich auf der Strecke und in weiterer Folge ohne Abschluss einer (weiterführenden) Schule oder Lehre. Welche Auswirkungen dieses Aussortieren hat und wie eine gerechte Schule für alle aussehen könnte, diskutieren wir mit Bildungsforschern/-innen und Pädagogen/-innen. Wir laden Sie sehr herzlich zur Veranstaltung

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Fakten und Alternativen zur Sortierschule

am Donnerstag, 16. April 2020, um 14:30 Uhr im Kongresssaal der Arbeiterkammer Linz ein. Gerne können Sie sich schon jetzt unter +43 (0)50 6906-2656 oder bildungspolitik@akooe.at dafür anmelden. Eine persönliche Einladung mit detaillierten Programminformationen erhalten Sie demnächst.

Bitte unterstützen: Petition „Dabei Austria“ – fordert Jugendticket für alle Jugendlichen in der Ausbildungspflicht bis 18

Bitte unterstützen Sie die Petition „Dabei Austria“ – welche das Jugendticket für alle Jugendlichen in der Ausbildungspflicht bis 18 fordert. Die Petition richtet sich an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und kann unter folgendem Link unterzeichnet werden:

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/jugendticket-fuer-alle-jugendlichen-im-rahmen-der-ausbildungspflicht-bis-18

Auch die Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich fordert vom Verkehrsreferenten des Landes Oberösterreich, vom/von der Bundesminister/Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie sowie von dem im Landtag und im Parlament vertretenen Parteien:

„Der Zugang zur Lehrlingsfreifahrt und zum Jugendticket-Netz muss für alle in Ausbildung befindlichen Jugendlichen im Rahmen der betrieblichen Lehrausbildung, der ‚Ausbildungspflicht bis 18‘ und der ‚Ausbildungsgarantie bis 24‘ ermöglicht und finanziert werden. (…) Nur so kann man möglichst vielen Jugendlichen die Vorteile des öffentlichen Verkehrs nahebringen, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und eine Berufsausbildung für möglichst alle gewährleisten.“
(Resolution im Rahmen der Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich vom 12. November 2019)

Quelle: unsplash

 

Ausbildungsplätze zu vergeben – VFQ GmbH

„Darf ich Ihnen mein Zeugnis zeigen?“ Voller stolz kommen die Lehrlinge und wollen ihr Zeugnis aus der Berufsschule zeigen. „Mit ausgezeichnetem Erfolg!“ Am liebsten würden sie es der ganzen Welt zeigen, denn die Erfahrungen mit Schule und Prüfungen waren bis Ausbildungsstart nicht nur positiv.

Die Lehrlinge sind seit einem Jahr in der Ausbildung bei der VFQ GmbH. Nach einer viermonatigen Orientierungsphase (= OLga, es stehen 18 Plätze zur Verfügung) wurden die jungen Frauen in das erste Ausbildungsjahr zur Tischlerin, Informationstechnologin-Systemtechnik oder Finanz- und Rechnungswesenassistentin übernommen.

Hier vertiefen sie die bisher erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im entsprechenden Berufsbild, angereichert um berufsbildübergreifende Workshops. Weitere Erfahrungen erwerben die Auszubildenden durch Absolvierung von Praktika in Unternehmen am ersten Arbeitsmarkt.

Die Praxis zeigt, dass Auszubildende in Anschluss an das Praktikum häufig in ein Lehrverhältnis übernommen werden. Dafür zuträglich ist natürlich, wenn ein Zeugnis der Berufsschule vorliegt. Erst recht, wenn darin steht: „Mit Auszeichnung bestanden“!

Jeden Mittwoch ist Schnuppertag für junge Frauen in den Werkstätten der VFQ in der Fröbelstraße 16, 4020 Linz! Kurze Anmeldung genügt (ausbildung@VFQ.at oder Tel: 0732 658 759) – die VFQ freut sich!

 

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Ab dem Schuljahr 2019/2020 bieten die Schulen für Sozialbetreuungsberufe in Gallneukirchen und Wels einen Vorbereitungslehrgang an. Die Anmeldung dazu ist ab sofort möglich.

Zielgruppe:

  • Jugendliche ab 15 Jahre, die im Kalenderjahr der Aufnahme das 16. Lebensjahr vollenden
  • Personen, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse die Aufnahmebedingungen für die Schule für Sozialbetreuungsberufe nicht erfüllen
  • Personen, die aus anderen Gründen die Aufnahmebedingungen für die Schule für Sozialbetreuungsberufe nicht erfüllen

Der positive Abschluss des Lehrganges berechtigt zum Eintritt in die Ausbildung an der Schule für Sozialbetreuungsberufe. Der Vorbereitungslehrgang wird vom Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich durch eine Stiftungsförderung finanziert (= in den Bildungsplan der Implacementstiftungen aufgenommen). Auskünfte dazu erteilt die zuständige AMS-Bezirksstelle.

Ausbildungsdauer:

2 Semester
Beginn: 9. September 2019
Ende: 9. Juli 2020

Aufbau:

  • 11 Wochen Blockunterricht
  • ab 25.11.2019
    Praktikum im Ausmaß von 120 Stunden
  • ab 09.01.2020
    • Lehrgang Gallneukirchen: Montag bis Mittwoch Praktikum (360 Stunden), Donnerstag und Freitag Unterricht
    • Lehrgang Wels: Montag bis Dienstag Unterricht (jeweils 8 .00- 13.10 Uhr), Mittwoch bis Freitag Praktikum im Ausmaß von 360 Stunden

Unterrichtsinhalte:

  • Ethik, Deutsch, Englisch, Geschichte und Politische Bildung, Biologie und Umweltkunde, Kommunikation, Kreativer Ausdruck, Grundlagen der Sozialbetreuung, Persönlichkeitsbildung, Musik

Für mehr Information :

https://ausbildung.diakoniewerk.at/ausbildungsprogramme/vorbereitungslehrgang-der-schulen-fuer-sozialbetreuungsberufe

AK Veranstaltung „DAS BESTE IST FÜR ALLE MÖGLICH – Ein Chancen-Index für das österreichische Schulsystem“ – 4. Juni 2019

Quelle: unsplash

Die bildungspolitischen Vorhaben der österreichischen Bundesregierung gehen verstärkt in Richtung Auslese und Ausgrenzung: Die Wiedereinführung des Sitzenbleibens in der Volksschule und der Leistungsgruppen in der Neuen Mittelschule oder das separate Führen von Deutschklassen zeigen genau in diese Richtung.

Aus unserer Sicht ist das der falsche Weg. Was wir brauchen, sind praxisnahe Ansätze für mehr Chancengerechtigkeit. Einen Beitrag dazu kann der von der AK entwickelte Chancen-Index leisten.

Wie dieser Chancen-Index funktioniert und was er leisten kann, wollen wir am Dienstag, 4. Juni 2019, im Rahmen der Veranstaltung „Das Beste ist für alle möglich – Ein Chancen-Index für das österreichische Schulsystem“ mit Ihnen und weiteren Experten/-innen diskutieren.

Hier geht’s zur Einladung…

Anmeldung unter bildungspolitik@akooe.at oder +43 (0)50 6906 2656.