Berufsorientierung verhindert Bildungsabbruch

Eine Studie der Arbeiterkammer Wien belegt, dass knapp 300.000 Personen unter 35 Jahren ihre erste weiterführende Ausbildung abgebrochen haben. Nur gut die Hälfte aller Bildungsabbrecher/-innen sind zwei Jahre nach dem Abbruch erwerbstätig. Die restlichen jungen Menschen arbeiten zumeist als Hilfskräfte oder sind arbeitslos (rund 180.000). Besonders betroffen vom Bildungsabbruch sind junge Mütter, die mangels Berufstätigkeit keinen Anspruch auf einen Kindergartenplatz sowie Lehrabbrecher/-innen. Meistens ist ein Bildungsabbruch durch mangelnde Unterstützung in der Familie bedingt sowie den Umstand, dass sich in Österreich Jugendliche bereits mit 14 Jahren für ihren weiteren Bildungsweg entscheiden müssen. Der Ausbau individueller Beratungsangebote kann das Risiko von Bildungsabbrüchen reduzieren.
Den Beitrag der Arbeiterkammer Wien können Sie unter folgendem Link nachlesen, einen Beitrag zum Thema finden Sie auch unter news.ORF.at.