Digitale Kompetenzen für eine digitalisierte Lebenswelt

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen in der Bildung, aber diese sind nicht für alle gleich

Passend zur Reihe „Jugend und Digitalisierung“, die mit den beiden kommenden Veranstaltungen am 15. März 2018 in Altheim sowie am 28. Juni 2018 in Gmunden in die nächste Runde geht, wurden die Ergebnisse einer aktuellen Jugendstudie der AK Wien veröffentlicht. Die Studie, welche vom Institut für Jugendkulturforschung durchgeführt wurde, beleuchtet die Bildungsgerechtigkeit im Zeitalter der Digitalisierung.

Dass heute praktisch jede/r Jugendliche über einen Internetzugang verfügt und digitale Angebote nutzt, bedeutet noch nicht, dass alle diese User über die Fähigkeit verfügen, Inhalte aus diesen Medien auch kritisch rezipieren zu können, das heißt, über die notwendigen digitalen Kompetenzen zu verfügen, derer es in diesem hochkomplexen Umfeld bedarf. Neben dem Alter dürften auch Faktoren wie Milieuzugehörigkeit, soziale Lage etc. maßgeblich dazu beitragen, dass sich zwischen mehr und weniger souveränen Nutzerinnen und Nutzer dieser Angebote eine digitale Kluft auftut bzw. dass es vermittelt über bestehende bzw. nicht-bestehende Kompetenzen zu einer digitalen Spaltung kommt.

Die Arbeiterkammer Wien hat in einer empirischen Studie untersucht, wie es um die digitalen Kompetenzen Jugendlicher, das ist in diesem Fall die Altersgruppe der 15- bis 19jährigen, bestellt ist. Dabei geht es zum einen um die Frage, wie sich Jugendliche in einem ständig in Veränderung begriffenen Feld wie dem der digitalen Medien digitale Kompetenzen aneignen. Zum anderen soll die Frage beantwortet werden, wo innerhalb der jungen Altersgruppe eine digitale Spaltung gegeben ist bzw. wo Unterschiede hinsichtlich Nutzungsgewohnheiten und digitaler Kompetenzen innerhalb dieser Gruppe festzustellen sind.

Links:
Langfassung (83 Seiten)
Kurzfassung (24 Seiten)

AK OÖ Jugendnetzwerk

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